DDR - Erinnerungen an damals

DDR - Erinnerungen an damals Die schönsten Fundstücke von früher mit vielen Erinnerungen an damals

Die Reiseziele in der DDR waren aufgrund der eingeschränkten Reisefreiheit heiß begehrt. Die beliebtesten Regionen lagen...
20/06/2026

Die Reiseziele in der DDR waren aufgrund der eingeschränkten Reisefreiheit heiß begehrt. Die beliebtesten Regionen lagen vor allem an der Ostseeküste und in den Mittelgebirgen. Die Vergabe von Unterkünften erfolgte meist staatlich über den FDGB-Feriendienst (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) oder als Campingurlaub.

Manche von uns hatten das Glück, auch das sozialistische Ausland erkunden zu dürfen.

Rumänien, Bulgarien, der Balaton, die hohe Tatra und Prag, sogar die Krim und Sotschi waren in einigen Fällen möglich.

Wir haben es meist nur in den Harz, an die Ostsee oder an den Spreewald geschafft.

Wohin ging die Reise für euch?

Wer hat morgen die Möglichkeit dabei zu sein und Fotos zu machen?
13/06/2026

Wer hat morgen die Möglichkeit dabei zu sein und Fotos zu machen?

Das war schmerzhaft.
01/06/2026

Das war schmerzhaft.

Das Sanatorium der IG Wismut bezeichnete spezialisierte medizinische und Erholungseinrichtungen der Industriegewerkschaf...
17/05/2026

Das Sanatorium der IG Wismut bezeichnete spezialisierte medizinische und Erholungseinrichtungen der Industriegewerkschaft Wismut in der DDR. Sie dienten ausschließlich den Bergleuten der SDAG Wismut, die unter strenger Geheimhaltung Uran für das sowjetische Atomwaffenprogramm abbauten.

Wegen der extremen Gesundheitsrisiken (Strahlung, Silikose, schwere körperliche Arbeit) entwickelte die IG Wismut ein weltweit einzigartiges Gesundheitssystem:
Erholung nach der Schicht: Kumpel verbrachten ihre Freizeit und Nächte in sogenannten „Nachtsanatorien“, um medizinisch betreut zu werden, schliefen dort und gingen tagsüber normal arbeiten.

Erhalt der Arbeitskraft: Das Ziel war es, die Bergleute trotz der enormen Belastungen möglichst lange fit und produktiv zu halten.
Brigade-Kuren: Ganze Arbeitskollektive wurden gemeinsam für mehrere Wochen eingewiesen, inklusive Kultur- und Freizeitprogramm.

📍 Bekannte Standorte
Die wichtigsten Einrichtungen lagen in den Bergbauregionen des Erzgebirges und Thüringens:

Bad Schlema / Niederschlema: Hier entstand 1955 das erste reine Nachtsanatorium der DDR.
Aue (Nachtsanatorium „J. W. Stalin“): Eine der bekanntesten Großraum-Einrichtungen mit Fokus auf Physiotherapie und Spezialernährung.

Berga/Elster: Ursprünglich als Nachtsanatorium erbaut, wurde es später in das Ferienheim „Elstertal“ umgewandelt.

📉 Heutiger Zustand
Mit dem Ende der DDR und dem Stopp des Uranabbaus verloren die Sanatorien schlagartig ihren Zweck. Einige wurden kurzzeitig als Altenheime oder Rehakliniken genutzt, die meisten stehen jedoch seit Jahrzehnten leer. Heute sind sie stark verfallen und bekannte Ziele für Urban Explorer (Lost Places).

Das Nachtsanatorium in Bad Schlema (genauer im Ortsteil Niederschlema) nimmt einen historisch einzigartigen Platz ein: Hier wurde am 7. Oktober 1950 das allererste Nachtsanatorium der DDR (und der gesamten Wismut) eröffnet.

Bergbautraditionsverein - Wismut
Die Geschichte dieses Standorts ist eine dramatische Erzählung von Zerstörung, Ausbeutung und anschließender Heilung:
1. Vom Radiumbad zur atomaren Wüste
Vor dem Zweiten Weltkrieg war Oberschlema ein weltweit berühmtes und florierendes Radiumbad. Doch mit dem Einmarsch der Sowjets und dem Beginn des Uranfiebers änderte sich alles radikal:

Sächsischer Heilbäderverband

Zerstörung des Kurbads: Der rücksichtslose Uranabbau der SDAG Wismut ab 1946 unterwühlte das gesamte Tal. Die berühmten Radiumquellen versiegten oder wurden kontaminiert, Kurhäuser mussten dem Bergbau weichen und der Kurbetrieb brach völlig zusammen.
Das Paradoxon: Während der zivile Kurbetrieb vernichtet wurde, brauchte die Wismut dringend medizinische Einrichtungen, um die eigenen Arbeiter (Kumpel) vor den massiven Gesundheitsfolgen der Radioaktivität und des Steinstaubs zu schützen.

2. Das erste Nachtsanatorium (Niederschlema)

Um den extremen Verschleiß der Bergleute einzudämmen, eröffnete die IG Wismut 1950 eine Pilot-Einrichtung in Niederschlema.

Bergbautraditionsverein - Wismut

Der Ablauf: Die Bergleute kamen direkt nach ihrer harten Schicht unter Tage hierher. Sie erhielten gutes Essen, medizinische Kontrollen sowie physiotherapeutische Anwendungen (Massagen, Bäder, Inhalationen). Nach einer erholsamen Nacht und Schlaf in sauberen Betten wurden sie am nächsten Morgen direkt wieder zur Arbeit geschickt.

Ziel: Ein vierwöchiger Aufenthalt sollte die „Pflege und Erhöhung der Arbeitskraft“ mitten im laufenden Arbeitsprozess garantieren, ohne dass Ausfallzeiten für die wichtige Uranproduktion entstanden.

3. Das monumentale Nachfolgeprojekt: Das Nachtsanatorium „J. W. Stalin“
Da die Kapazitäten in Niederschlema schnell nicht mehr ausreichten, wurde 1955 an der Ortsgrenze zu Aue (Auer Talstraße 66) ein riesiger, repräsentativer Neubau errichtet: das Nachtsanatorium „J. W. Stalin“.

Architektur: Der monumentale Bau entstand im pompösen Stil der Nationalen Bautradition (auch bekannt als sozialistischer Klassizismus oder „Zuckerbäckerstil“).
Ausstattung: Es bot Platz für hunderte Bergleute, besaß modernste medizinische Abteilungen, eigene Gärten und große Kulturräume.

4. Heutiger Zustand & Wiedergeburt des Kurorts
Nach dem Ende des Uranbaus 1990 ging der Standort zwei völlig unterschiedliche Wege:
Das Sanatoriums-Gebäude: Der markante DDR-Prachtbau steht heute unter Denkmalschutz. Nach der Wende wurde er zeitweise als Alten- und Pflegeheim genutzt. In der Urban-Explorer-Szene (Lost Places) gilt der Komplex aufgrund seiner gut erhaltenen Architektur als faszinierendes Fotomotiv.
Die Wiedergeburt des Ortes: Bad Schlema hat eine der beeindruckendsten Sanierungsgeschichten Deutschlands hinter sich. Die Bergbauwüsten wurden aufwendig saniert. Heute ist der Ort wieder ein staatlich anerkanntes Radonheilbad. Wo einst geschuftet wurde, entspannen heute Gäste im modernen Gesundheitsbad ACTINON.

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17/05/2026

Guten Morgen. Passend zum Frühstück unsere schönen Marmeladen. Welche war euer Favorit?

Ich mochte ja die Himbeermarmelade am Liebsten.

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02/05/2026

Das sind doch mal richtig gute Nachrichten. Bald geht es mit dem SVT Görlitz nach Usedom, wenn alles glatt läuft. Wer ist noch dabei?

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02/05/2026

Die Preise für Züge in der DDR waren über Jahrzehnte extrem stabil und niedrig. Eine Fahrkarte kostete in der 2. Klasse der Deutschen Reichsbahn (DR) 8 Pfennig pro Kilometer, in der 1. Klasse 11,6 Pfennig. Ein Ticket von Dresden nach Prag kostete im Jahr 1972 beispielsweise 10,80 Mark der DDR.

Hier zu sehen ein Städteexpress. Welche Geschichte verbindet euch mit der DR?

01/05/2026

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01/05/2026

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30/04/2026

Nicht leichter als 1000 g, aber nie schwerer als 1200 g, mit Pommes, Brötchen oder Kartoffelsalat, zart gegrillt immer ein Genuss.

Die Geschichte des Broilers begann eigentlich in den USA, wo 1930 die ersten Broiler auf dem Teller landeten. Schließlich kommt Broiler vom englischen "to broil" deutsch: braten/grillen.

Anfang der 60er Jahre kam der Broiler nach Bulgarien. Um die tatsächliche Herkunft des Namens zu verschweigen, sprach das SED-Zentralorgan NEUES DEUTSCHLAND 1966 vom bulgarischen Broiler.

1968 in der DDR eingeführt ist der "Broiler" aus dem Sprachgebrauch der Ostdeutschen nicht mehr wegzudenken.

Adresse

Kolpingstr 10
Zwickau
08056

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