Krabbenkutter Andrea

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Krabbenkutter  Andrea Kleiner Familienbetrieb seit 2009. Wir lieben das Meer, die Gezeiten & unser Leben auf See. Nachhaltig fischen – mit Verantwortung.
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Begleitet uns mit Bildern & Geschichten aus unserem Alltag an Bord.

Moin 🦐🙋🏼‍♂️
30/09/2026

Moin 🦐🙋🏼‍♂️

27/09/2026

⚓️❤️🌊

Moin Moin und guten Morgen von See! ☀️Gestern ist uns etwas richtig Schönes ins Auge gestochen: Neben der Sonne konnten ...
27/09/2026

Moin Moin und guten Morgen von See! ☀️

Gestern ist uns etwas richtig Schönes ins Auge gestochen: Neben der Sonne konnten wir eine sogenannte Nebensonne beobachten. 🌤️

So bewusst habe ich dieses Phänomen tatsächlich noch nie gesehen. Vielleicht hatte ich vorher einfach nie ein Auge dafür oder nicht richtig darauf geachtet – aber gestern ist es mir zum ersten Mal so richtig aufgefallen.

Und das Schöne daran: Die Nebensonne war nicht nur auf der Kamera oder auf dem Foto zu erkennen, sondern auch mit bloßem Auge wirklich sehr gut sichtbar.

Habt ihr so etwas auch schon einmal gesehen?

Es gibt ja noch weitere tolle Erscheinungen rund um die Sonne, zum Beispiel einen Halo, bei dem sich ein großer Lichtring um die Sonne bildet. Manchmal können dabei sogar links und rechts der Sonne Nebensonnen gleichzeitig erscheinen. So etwas würde ich auch gerne einmal auf See beobachten. 😊

Wir wünschen euch einen schönen Sonntag und einen tollen Tag – ganz egal, wo ihr gerade seid!

Liebe Grüße von See 🌊
von der Andrea SD 23 ⚓️❤️🌊

25/09/2026

⚓️❤️🌊 🐟🦀 Moin Moin aus Greetsiel! ⚓️

Heute waren wir zum ersten Mal mit der Andrea in Greetsiel – und ich persönlich war tatsächlich auch das erste Mal hier im Ort.

Ich muss sagen: Ich bin wirklich fasziniert von dem Hafen und diesem schönen kleinen Fischerort. Hier hat man jedenfalls noch das Gefühl, dass die Fischerei großgeschrieben wird und einen festen Platz hat. Ein richtig schöner Hafen mit viel Fischerei drumherum.

Ganz ohne Probleme ging es bei uns natürlich wieder nicht. 😅 Gestern fing es schon an: Ein, zwei Teile sind gebrochen, sodass wir kurzfristig noch einmal an die Schleuse mussten, um zu reparieren. Heute kamen dann noch ein paar Kleinigkeiten dazu.

Aber wir haben alles wieder heile bekommen – und an dieser Stelle auch ein großes Lob an die Firmen und Mitarbeiter hier vor Ort. Alle super nett, hilfsbereit und zuvorkommend. Wirklich tipptopp! 👍

Mittlerweile sind wir wieder los und hoffen natürlich, dass es hier mit den Krabben ein bisschen besser läuft als bei uns zu Hause.

Der Wittling scheint hier zumindest nicht ganz so stark vertreten zu sein. Wobei wir weiter draußen bei den Inseln feststellen mussten, dass er auch dort angekommen ist. Der Wittling hat sich mittlerweile wirklich ziemlich weit in der Deutschen Bucht ausgebreitet.

Jetzt heißt es für uns wieder: suchen, probieren und hoffen, dass wir irgendwo ein paar vernünftige Krabben finden. 🦐

Schöne Grüße aus Greetsiel und jetzt wieder von See! ⚓️
Euer Andrea-Team

Moin Moin von See! 🌊🦐An der schleswig-holsteinischen Küste sieht es mit den Krabben leider immer schlechter aus. Wir per...
22/09/2026

Moin Moin von See! 🌊🦐

An der schleswig-holsteinischen Küste sieht es mit den Krabben leider immer schlechter aus. Wir persönlich konnten auf unseren normalen Fangplätzen zuletzt kaum noch Krabben fangen.

Dafür hat sich der Wittling überall breitgemacht. Teilweise ist so viel davon in den Netzen, dass wir schon wieder Reißaus nehmen müssen. Auch von den Kollegen hört man momentan leider nichts wirklich Besseres. Die Krabben sind entweder einfach wie vom Erdboden verschwunden – oder der Wittling hat sich einen ordentlichen Teil davon schmecken lassen.

Deshalb haben wir jetzt eine Entscheidung getroffen: Wir gehen auf die Suche.

Wir sind Richtung Westen unterwegs, in Richtung ostfriesische bzw. holländische Küste. Mal schauen, wo der Wind uns hintreibt und ob wir irgendwo wieder vernünftige Krabbenfänge finden. Zu Hause bleiben können wir unter diesen Umständen jedenfalls nicht.

Das bedeutet aber auch: Falls ihr die Andrea in den nächsten Wochen im Büsumer Hafen vermisst, wisst ihr jetzt, warum. Wir sind erst einmal unterwegs und schauen, wo sich die Krabben aufhalten.

Ob und wie wir Krabben trotzdem nach Büsum bekommen können, müssen wir ebenfalls erst klären. Wenn wir weiter entfernt oder sogar im Ausland fischen, muss der Transport organisiert werden, die Kühlkette und Hygiene müssen gewährleistet sein und natürlich müssen auch alle Vorschriften eingehalten werden. Wir schauen, was sich machen lässt.

Bei uns vor der Küste scheint der Wittling den Krabben jedenfalls ordentlich zuzusetzen. Er hat sich mittlerweile so stark ausgebreitet, dass für uns auf den gewohnten Fangplätzen kaum noch etwas zu holen ist.

Jetzt heißt es für uns erst einmal: suchen, ausprobieren und hoffen, dass wir die Krabben irgendwo wiederfinden. 🦐

Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wo die Reise mit der Andrea hingeht.

Liebe Grüße von See
André & die Crew der Andrea SD 23

22/09/2026

⚓️❤️🌊 🐟🦀

Moin Moin zusammen,in den letzten Tagen liest man in den Medien und auch in vielen politischen Beiträgen immer wieder vo...
18/09/2026

Moin Moin zusammen,

in den letzten Tagen liest man in den Medien und auch in vielen politischen Beiträgen immer wieder von einer Beihilfe bzw. einem Dieselzuschuss von „bis zu 50.000 Euro“ für die Fischerei.

Dadurch entsteht schnell der Eindruck:

„Die Krabbenfischer bekommen jetzt 50.000 Euro.“

Das möchten wir einmal richtigstellen, denn so ist es nicht.

Die 50.000 Euro sind lediglich der maximal mögliche Höchstbetrag pro Unternehmen. Insgesamt stehen für die deutsche Fischerei und Aquakultur bis zu 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Bei den Fischereifahrzeugen wird die Beihilfe über verschiedene Größenklassen berechnet. Und genau diese Staffelung sehen wir kritisch.

Unsere Andrea ist 17,27 Meter lang. Nach unserer Berechnung würden wir ungefähr 4.800 Euro Beihilfe brutto erhalten.

Ein Kutter, der nur rund 70 Zentimeter länger ist und damit die 18-Meter-Grenze überschreitet, fällt bereits in die nächste Staffel und kann dadurch fast die doppelte Beihilfe erhalten.

Und genau da sehen wir die Verteilung als ungerecht an. Denn ob ein Kutter 17, 18 oder 20 Meter lang ist, sagt noch lange nichts darüber aus, wie hoch sein tatsächlicher Dieselverbrauch ist. Auf Kuttern zwischen 17 und 20 Metern sind zum Teil dieselben oder vergleichbare Motoren mit ähnlichen Leistungen verbaut – und dementsprechend können auch die Verbräuche sehr ähnlich sein. Trotzdem kann allein die Schiffslänge einen erheblichen Unterschied bei der Höhe der Beihilfe ausmachen.

Aus unserer Sicht wäre deshalb eine Berechnung nach dem tatsächlich verbrauchten und bezahlten Kraftstoff wesentlich gerechter.

Nach unseren Erfahrungen wird bei entsprechenden Regelungen in den Niederlanden stärker mit den tatsächlichen Verbrauchs- bzw. Betriebsdaten gearbeitet. Dieses Prinzip finden wir wesentlich nachvollziehbarer: Rechnungen und nachweisbare Kraftstoffmengen auf den Tisch und danach berechnen, was ein Betrieb tatsächlich verbraucht und bezahlt hat.

Denn wenn es um eine Beihilfe wegen gestiegener Dieselkosten geht, sollte unserer Meinung nach auch der tatsächliche Dieselverbrauch eine entscheidende Rolle spielen – und nicht hauptsächlich, ob ein Kutter ein paar Zentimeter länger oder kürzer ist.

Bitte versteht uns nicht falsch: Wir freuen uns über jeden Euro Unterstützung und sind dafür wirklich dankbar. Gerade bei den derzeitigen Kosten und Kraftstoffpreisen hilft uns jeder Euro. Uns geht es lediglich darum, transparent zu zeigen, was hinter der großen Schlagzeile „bis zu 50.000 Euro“ tatsächlich steckt.

Auch die Herkunft der Mittel sollte man dabei erwähnen. Die Finanzierung steht im Zusammenhang mit Einnahmen nach dem Windenergie-auf-See-Gesetz, also mit der Nutzung bzw. Vergabe von Offshore-Windenergieflächen. Gleichzeitig stehen solche Flächen der Fischerei teilweise nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung.

Es sollte deshalb nicht der Eindruck entstehen, jedem Krabbenfischer würden einfach 50.000 Euro aus dem allgemeinen Steuertopf überwiesen.

Und noch etwas wird bei den genannten Summen schnell vergessen: Die rund 4.800 Euro für die Andrea sind für unseren Betrieb eine Bruttosumme. Die Beihilfe wird betrieblich als Einnahme berücksichtigt und muss – abhängig von der jeweiligen steuerlichen Situation – entsprechend versteuert werden. Ein Teil davon fließt somit über Steuereinnahmen wieder an die öffentliche Hand zurück.

Unterm Strich:
Bis zu 50.000 Euro klingt natürlich nach sehr viel Geld. Bei der Andrea reden wir tatsächlich von rund 4.800 Euro brutto – während bereits rund 70 Zentimeter mehr Schiffslänge dazu führen können, dass ein Kutter in die nächste Staffel fällt und fast die doppelte Beihilfe erhält.
Lg aus dem Hafen 🦐🙋🏼‍♂️

Adresse

Andre Claussen
Büsum

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