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Alpahirt Natur und Gewissen — unsere einzigen Zusätze!

Was passiert mit einer älteren Kuh, wenn ein einzelner Hof nicht alles selbst vermarkten kann? 🐄Gerade in der Surselva s...
26/10/2026

Was passiert mit einer älteren Kuh, wenn ein einzelner Hof nicht alles selbst vermarkten kann? 🐄

Gerade in der Surselva spielen die geografischen Bedingungen eine Rolle. Wenn im Winter der Oberalppass geschlossen ist, wird der Weg aus der oberen Surselva schwieriger. Gleichzeitig braucht es viel Organisation, um ein ganzes Tier zu verarbeiten und sämtliche Fleischstücke zu verkaufen.

Genau hier setzt die Idee von Alpahirt an: Viele kleine Bauernbetriebe werden miteinander verbunden, damit die Bauern sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können und ältere Mutterkühe sinnvoll verwertet werden.

Für uns bedeutet regionale Wertschöpfung deshalb nicht nur, woher ein Produkt kommt. Es geht auch darum, wie die verschiedenen Schritte organisiert werden und wie viel Wertschöpfung in der Region bleibt.

🐂 Das ist Jamaika. Sie ist neun Jahre alt. Und ihre Geschichte zeigt, warum Fleisch für uns so viel mehr ist als ein Pro...
23/10/2026

🐂 Das ist Jamaika. Sie ist neun Jahre alt. Und ihre Geschichte zeigt, warum Fleisch für uns so viel mehr ist als ein Produkt.

Eigentlich wäre jetzt noch nicht der Moment gewesen, über ihre Schlachtung zu sprechen.

Jamaika hat ein gesundes Kalb zur Welt gebracht. Doch gestern geschah etwas Tragisches: Das Kalb wurde von einer anderen Kuh erdrückt.

Für die Familie Vieli aus Vals eine traurige Situation. Denn Jamaika hat weiterhin Milch.

Normalerweise kann man in der Mutterkuhhaltung versuchen, einer Kuh ein fremdes Kalb «anzuhängen» – beispielsweise eines aus einer Zwillingsgeburt, das zusätzliche Milch braucht.

Doch Jamaika ist sehr sensibel. Sie akzeptiert kein fremdes Kalb.

Also rief uns Annette an und fragte, ob wir Jamaika übernehmen könnten.

Eigentlich ist unsere Schlachtplanung bis Ende Jahr bereits voll. Doch Annette und Bernhard vertrauen uns seit über zehn Jahren ihre älteren Kühe an. Und manchmal geht es eben nicht nur um Planung, sondern auch um Vertrauen und darum, füreinander eine Lösung zu finden.

Deshalb wird Jamaika nun zu Alpahirt kommen.

Wir werden ihr Fleisch mit Wertschätzung verarbeiten. Vielleicht wird ein Teil davon später sogar in einer Gulaschsuppe im Haus zur Metzg zu finden sein.

❤️ Solche Geschichten erinnern uns daran, was hinter einem Stück Fleisch wirklich steckt.

Ein Tier. Ein Mensch. Eine Bauernfamilie. Und manchmal eine Geschichte, die ganz anders endet als erhofft.

Wir können nicht jede Geschichte verändern. Aber wir können dafür sorgen, dass sie nicht vergessen wird.

Genau deshalb machen wir bei Alpahirt Herkunft sichtbar.

Die Landschaft der Surselva prägt, wie hier Landwirtschaft betrieben wird. Boden, Wetter und Höhenlage setzen natürliche...
22/10/2026

Die Landschaft der Surselva prägt, wie hier Landwirtschaft betrieben wird. Boden, Wetter und Höhenlage setzen natürliche Grenzen und machen es notwendig, mit den Bedingungen des Ortes zu arbeiten.

Genau diese Haltung verbindet Alpahirt mit vielen Bauern aus der Region: eine Landwirtschaft, die nicht allein auf maximale Produktion ausgerichtet ist, sondern auch den Boden, die Tiere und die Zukunft der Höfe im Blick behält.

Alles beginnt auf der Wiese. 🌱Bei den Bauern, die sich um ihre Tiere kümmern, im Sommer Heu machen und ihre Herden auf d...
17/10/2026

Alles beginnt auf der Wiese. 🌱
Bei den Bauern, die sich um ihre Tiere kümmern, im Sommer Heu machen und ihre Herden auf die Alp begleiten.

Lange bevor ein Stück Fleisch bei uns ankommt, steckt bereits viel Arbeit, Zeit und Verantwortung dahinter. Diese Grundlage lässt sich nicht nachträglich vermarkten. Sie entsteht jeden Tag auf den Höfen.
Deshalb sind unsere Bauern keine anonymen Lieferanten.

Sie sind der Anfang von Alpahirt. 🐄

Manchmal beginnt ein Verkaufsregal mit alten Harassen, einer guten Idee und einem Schreinerkünstler wie Max Stangl von h...
06/10/2026

Manchmal beginnt ein Verkaufsregal mit alten Harassen, einer guten Idee und einem Schreinerkünstler wie Max Stangl von holzstαngl sɯısshαndcrαfted 🇨🇭.

Für das Haus zur Metzg entstehen daraus schöne, funktionale Regale für Trockenfleisch, Salsiz, Baron und Bergfleisch. Und wenn ein Apéro gebucht wird, lassen sich die Elemente kurzerhand in kleine Bistrotische verwandeln.

Von Max kommen übrigens auch die Nussholzbretter, auf denen wir im Haus unsere Fleisch-Käse-Plättli servieren werden.

Aus Altem Neues machen. Mit Handwerk, Funktion und viel Freude an der Zusammenarbeit.

Ab dem 5. Dezember im Haus zur Metzg am Churer Arcas.

Wer steckt eigentlich hinter Alpahirt?Bevor aus einer Kuh irgendwann Alpahirt-Naturfleisch wird, liegen viele Jahre dazw...
28/09/2026

Wer steckt eigentlich hinter Alpahirt?

Bevor aus einer Kuh irgendwann Alpahirt-Naturfleisch wird, liegen viele Jahre dazwischen.

Jahre auf einem Bauernhof. Sommer auf der Alp. Kälber, die von ihrer Mutter grossgezogen werden. Gras im Sommer und Heu im Winter.

Die meisten unserer Bauern sind Mutterkuhhalter aus Graubünden, viele von ihnen aus der Surselva. Sie bewirtschaften eine Landschaft, die sich für genau diese Form der Landwirtschaft besonders gut eignet: viel Grasland, Weiden und Alpen – Flächen also, auf denen wir Menschen kaum Lebensmittel anbauen könnten.

Eine Kuh kann daraus etwas machen.

Sie frisst Gras, Kräuter und Heu. Unsere Tiere bekommen deshalb kein Soja, keinen Mais und kein Getreide, das auch der menschlichen Ernährung dienen könnte. Wir nennen diesen Gedanken «Feed no Food».

Viele unserer Kühe leben rund zehn Jahre, ziehen mehrere Kälber gross und verbringen zahlreiche Sommer auf der Alp.

Irgendwann endet aber auch dieses Leben. Und gerade dann wird es für einen kleinen Bergbauern schwierig. Eine ältere Kuh komplett selbst zu vermarkten bedeutet, ein ganzes Tier verkaufen zu müssen – nicht nur die beliebtesten Stücke.

Hier kommt Alpahirt ins Spiel.

Wir bündeln die Tiere vieler kleiner Höfe, organisieren die Verarbeitung und schaffen gemeinsam einen Markt dafür. Dadurch können wir mit kleinen regionalen Schlachtbetrieben arbeiten und lange Transporte möglichst vermeiden.

Nach unserer eigenen Auswertung konnten wir in den vergangenen rund 13 Jahren mehr als 1'000 Kühen den langen Weg in grosse Schlachthäuser im Unterland ersparen.

Darauf sind wir stolz. Aber noch wichtiger sind uns die Menschen dahinter.

Unsere Bauern sind nicht einfach Lieferanten von Fleisch. Sie kümmern sich über Jahre um ihre Böden, ihre Wiesen, ihre Tiere und ihre Höfe.

Ohne sie gäbe es Alpahirt nicht.

In den nächsten Wochen möchten wir euch einige von ihnen näher vorstellen – ihre Höfe, ihre Tiere und die Landschaft, in der alles beginnt.

«Masse verkauft Masse.» Diesen Satz hat mir einmal ein Verkäufer mitgegeben. Und ja: Beim Marktstand stimmt er irgendwie...
26/09/2026

«Masse verkauft Masse.» Diesen Satz hat mir einmal ein Verkäufer mitgegeben. Und ja: Beim Marktstand stimmt er irgendwie auch. 😉

Heute auf Schloss Wildegg im Museum Aargau waren unsere alten Körbe randvoll, die Farben leuchteten, Holz, Etiketten und Produkte ergaben zusammen ein kleines Wimmelbild. Und genau das zieht Menschen an. Unser Stand war praktisch durchgehend besetzt.

Spannend: Immer wieder bleiben auch Leute aus dem Marketing stehen. Erst wegen der Farben und der Präsentation – und plötzlich sind sie mitten in einem Gespräch über Naturfleisch, Herkunft und Handwerk.

Masse am Stand heisst eben nicht Massenware. Die Körbe dürfen voll sein. Das Produkt dahinter bleibt: weniger, aber besser.

Vielleicht beginnt ein gutes Gespräch manchmal einfach mit einem vollen Korb. 🧺

Am Montag kommen einige Schafe und Ziegen zu Alpahirt. Vorher wollte ich sie noch einmal zu Petra und Bruno auf der Weid...
25/09/2026

Am Montag kommen einige Schafe und Ziegen zu Alpahirt. Vorher wollte ich sie noch einmal zu Petra und Bruno auf der Weide besuchen. 🐑🐐

Helga hatte dabei ziemlich schnell entschieden, dass meine Aufmerksamkeit ihr gehört. Kaum war ein anderes Tier dran, kam der nächste Nasenstupser. 😄

Genau solche Begegnungen bedeuten mir viel: Nähe zu den Tieren, zu den Menschen dahinter und zur Landwirtschaft, aus der unsere Lebensmittel entstehen.

Am 3. Oktober erleben wir genau das gemeinsam bei unserem Alpenkulinarik-Ausflug mit unseren „Freunden von Alpahirt“.

Möchtest du diese Nähe zur Landwirtschaft auch wieder einmal spüren? Dann werde Mitglied im Alpahirt Fleischclub.

Vom Lädali zum Haus zur Metzg. Und was kommt jetzt?Im Lädali in Tschiertschen haben wir erlebt, was passiert, wenn Alpah...
17/09/2026

Vom Lädali zum Haus zur Metzg. Und was kommt jetzt?

Im Lädali in Tschiertschen haben wir erlebt, was passiert, wenn Alpahirt einen eigenen Ort hat: Menschen kommen zusammen, probieren, diskutieren und lernen die Geschichten hinter den Produkten kennen.

Der Brand hat diesen Ort beendet. Die Idee dahinter nicht.

Mit dem Haus zur Metzg in Chur führen wir sie jetzt weiter – und stellen uns gleichzeitig eine neue Frage:

Könnten Menschen, die Alpahirt begleiten, künftig auch wirtschaftlich Teil davon werden?

Genau das prüfen wir derzeit mit einer ersten Mitinhaberrunde über Partizipationsscheine.

Noch gibt es nichts zu zeichnen.

👉 alpahirt.ch/mitinhaber (Link auch in der Bio)

Interesse unverbindlich vormerken.

Warum gerade jetzt – nach 13 Jahren Alpahirt?Weil wir schon einmal erlebt haben, was ein eigener Ort für Alpahirt bedeut...
14/09/2026

Warum gerade jetzt – nach 13 Jahren Alpahirt?

Weil wir schon einmal erlebt haben, was ein eigener Ort für Alpahirt bedeuten kann.

Im Lädali in Tschiertschen wurde verkauft, degustiert, Tavolata gefeiert und vor allem: Menschen kamen zusammen. Vor gut sieben Jahren kam der Brand. Das Lädali war weg. Die Idee dahinter blieb.

Mit dem Haus zur Metzg in Chur beginnt jetzt das nächste Kapitel. Nicht bei null, sondern mit 13 Jahren Erfahrung im Gepäck.

Und deshalb stellen wir uns auch die Frage: Sollen Menschen, die Alpahirt begleiten, künftig wirtschaftlich Teil davon werden können?

Noch gibt es nichts zu zeichnen. Zuerst sammeln wir Interesse und Fragen.

👉 alpahirt.ch/mitinhaber (Link uch in der Bio)

Interesse unverbindlich vormerken.

Adresse

Obere Gasse 38
Chur
7000

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