Vorgartenmarkt Wien

Vorgartenmarkt Wien Der Vorgartenmarkt im Stuwerviertel bietet eine einzigartige Atmosphäre und ein vielfältiges Angebot an Bio-Lebensmitteln.

Der seit 1912 bestehende Vorgartenmarkt wurde 1961 von Grund auf neu errichtet. Die damalige architektonische Planung ließ die typischen Ladenzeilen entstehen, die im Marktinneren ein basarähnliches Flanieren ermöglichen. 2012 wurde eine Komplettsanierung der Infrastruktur abgeschlossen. Erweiterte Auswahl nach Sanierung

Seit Abschluss der Infrastruktursanierung am Vorgartenmarkt sind sämtliche 3

7 Marktstände vergeben. Das Warenangebot ist äußerst vielfältig: Umfangreiche Feinkostwarenangebote, Bio-Fisch-, Bio- Fleisch-, Bio-Obst und -Gemüse, Bio-Molkereiprodukte, Bio-Backwaren und Bio-Käse sind ebenso Teil des Angebots wie ein Marktstand mit exklusivem Kaffeesortiment. Auch das Gastronomieangebot kann sich sehen lassen: Ein italienisches Restaurant mit Hauptaugenmerk auf unterschiedlichste Pastagerichte sowie ein Restaurant mit leichter, mediterraner Küche sorgen dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen muss.

Adresse

Vorgartenmarkt
Wien
1020

Öffnungszeiten

Montag 06:00 - 19:30
Dienstag 06:00 - 19:30
Mittwoch 06:00 - 19:30
Donnerstag 06:00 - 19:30
Freitag 06:00 - 19:30
Samstag 06:00 - 17:00

Telefon

+431400002461

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Vom Garten direkt zum Markt. Das ist die Kurzform der Geschichte des Vorgartenmarkts, der seinen Namen einer Bauvorschrift und seinen Standort zerstörten Glashäusern und Mistbeeten verdankt.

Das älteste Privileg eines Vorstadtmarktes erhielt die Leopoldstadt 1671. Anlass war die 1670 erfolgte Vertreibung der Juden aus dem Unteren Werd. Das kaiserliche Privileg lautete, dass Markt gehalten werden durfte, als nemlichen den Jahr-Marckt auf St. Margareten-Tag, den Wochen-, Roß und Vieh-Marckt aber, sambt was demselben mehrers anhängig, alle Mittwoch und den Häfen-Marckt jedemahl am Fest S. Martini, wie auch den Tändl Marckt an denen gewöhnlichen Tägen in der Wochen hinfüro ewiglich zu halten. Aufgrund dieses Privilegs entstand der heutige Karmelitermarkt. Davon profitierte auch der Vorgartenmarkt, der erst seit 1912 besteht. Seinen Namen verdankt der Markt einer, Ende des 19. Jahrhunderts, festgelegten Bauordnung, die vor jedem Zinshaus einen Vorgarten – zur Versorgung mit den nötigsten Grünpflanzen – vorschrieb.

Reservegarten wird zu Marktgebiet Im Jahr 1860 erwarb die Stadt am Standort der heutigen Weißgerberkirche im 3. Bezirk ein Areal, um die für die städtischen öffentlichen Anlagen benötigten Pflanzen selbst ziehen zu können. Dieser erste Reservegarten wurde 1867/68 auf einen neuen Standort am Heumarkt verlegt (heutiger Eislaufverein). Durch die Wienflussregulierung (1896/97) war die Verlegung des zweiten Reservegartens in die Vorgartenstraße und die Errichtung des dritten Reservegartens auf dem Standort des heutigen Vorgartenmarktes notwendig geworden. Im Jahr 1906 wurden zahlreiche Glashäuser dort errichtet, auch Mistbeete und ein Materiallager gab es. Im Jahr 1944 erlitt der Reservegarten massive Bombenschäden; 28 Glashäuser, die Mistbeete, Palmen und Dekorpflanzen wurden zerstört und das Materiallager geplündert.

Moderner Bio-Markt 1961 wurde der Vorgarten auf das Areal des ehemaligen dritten Reservegartens Ecke Wohlmutstraße/Ennsgasse verlegt und in der jetzigen Form errichtet. Generalsaniert im Jahr 2012 bietet der Vorgartenmarkt heute ein vielfältigeres Angebot an Bio-Lebensmitteln und Spezialitäten: Frisches Gemüse und Gemüse, Fisch, Geflügel, Molkereiprodukte, Säfte, Marmeladen und Kaffee. Freitag und Samstag gibt es einen Bauernmarkt (Wild, frisches Fleisch, Pasteten, Selbstgebackenes, Käse, Bäckerprodukte, Wiener Gemüse, Wurst und hausgemachte Mehlspeisen.