05/06/2026
♥ ♥ Die Rhabarber-Saison ist in vollen Gang und sie ist, genau wie beim Spargel, am 24. Juni wieder zu Ende.
Ein Phänomen der Pflanze: Die Wurzeln sind gesundheitsfördernd, die Stiele nahrhaft und die Blätter sind giftig!
• Wesentl. Inhaltstoffe: Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Jod haben ein sehr gutes herz- und kreislauffreundliches Verhältnis zueinander. Reichlich vorhanden sind Zitronen- und Apfelsäure, versch. Glykoside, Gerbstoffe, ätherische Öle und das darmfreundliche Pektin. Anthrachinone „reizen“ stark das Gewebe des Leber-Galle-Systems und der Darmschleimhaut und wirken dadurch mehr oder weniger abführend. Vor allem die Haut des Rhabarbers enthält sehr viel Oxalsäure, darum wird sie von vielen geschält. Grüne Stangen enthalten mehr Oxalsäure als die roten, der späte mehr als der frühe. Rhabarber sollte nicht täglich genossen werden.
ACHTUNG! Für Gesunde ist die Säure in normalen Mengen völlig unbedenklich, Menschen mit Neigung zu Rheuma, Arthritis, Gicht und Nierensteinen müssen auf ihn verzichten.
• In der Küche: Ob als Kompott, Konfitüre oder in Kuchen – Rhabarber gibt eine raffiniert fein-säuerliche Note. Als Suppe, herzhaft-pikante Gerichte oder als Geschmacks-Mix aus süß und sauer bietet sich Rhabarber als originelle und passende Begleitung für Fleisch oder Geflügel an.
• Rhabarber ist gut für den inneren Hausputz. Rhabarber als Kompott eignet sich vorzüglich und auf milde Weise zur Reinigung der Gedärme und zum Entschlacken.
• Tipps die Oxalsäure zu verringern:
-Gleich nach dem Schälen und Kleinschneiden werden die Stücke kurz in kochendem Wasser blanchiert; dieses Wasser wird weggeschüttet.
-Der Rhabarber wird mit milchhaltigen Speisen kombiniert, wie Flammeri, Pudding, Vanillesoße, Milchreis etc. – das mildert die Säure und gleicht das Kalzium im Körper aus.
-Rhabarber darf nie in Aluminiumtöpfen gekocht werden!
Quelle: „Kursbuch gesunde Ernährung“, Ingeborg Münzing-Ruef