12/06/2026
Fußball gucken war mal so schön und jetzt wurde es mit der gerade begonnenen Weltmeisterschaft nur noch zu einem reinen Profitgeschäft gemacht. Dies zeigt sich nicht nur an ausufernden Ticketpreisen (dem Egotripp eines geldgierigen Präsidenten geschuldet) oder willkürlichen Einreiserestriktionen in einem der Veranstaltungsländer (dem Egotripp eines anderen, mit dem ersten verbündeten Präsidenten geschuldet), sondern auch an der weiter dominierenden ausbeuterischen Herstellung von Fußbällen, überwiegend in Pakistan.
Aber noch gibt es kleine Vereine, gibt es kickende Jungs und Mädels, die sich selbst organisieren, und den Fairen Handel.
Als Weltladen Osterstrasse haben wir schon mehrmals darauf hingewiesen, dass es Alternativen zu den konventionell hergestellten Bällen gibt - egal ob Fußball, Beachsoccer oder Volleyball, egal ob für drinnen oder draußen oder für groß oder klein. So läßt das 2013 in Nürnberg gegründete Familienunternehmen Bad Boyz Ballfabrik Fairtrade-zertifizierte Bälle in Pakistan herstellen – zu einem fairen Preis, wodurch Arbeitsbedingungen und Löhne für die Produzent*innen auf ein faires Niveau gebracht werden. Bad Boyz will nachweislich ökologische Sportbälle herstellen, pflegt enge, persönliche Kontakte zu den Kleinproduzent*innen und ist in zahlreichen Projekten engagiert, z.B. über Ballspenden.
Im Weltladen Osterstrasse gibt es derzeit einige von den Bällen der Bad Boyz Ballfabrik zur Auswahl. https://www.badboyzballfabrik.de/
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